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Zivildienst

Dein Zivildienst bei der Freiplatzaktion Basel

Das Team der Beratungsstelle wird seit 1998 von drei Zivildienstleistenden unterstützt. Einige helfen nach ihrem Einsatz freiwillig weiter und setzen sich mit ihrem spezifischen Fachwissen ein. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön!

Wir bieten Zivildienststellen aufgrund drei verschiedener Pflichtenhefte. Grundsätzlich schliessen wir keine Zivildienstvereinbarungen unter einer Mindestdauer von vier Monaten ab. Aktuell haben wir folgende, offene Zivi-Stellen:

Sozialberatung für Migrant*innen (73741)

Voraussetzungen: Interesse an der Beratungstätigkeit für und mit Migrant*innen, hohe Belastbarkeit, Bereitschaft zur Mitwirkung in einem anspruchsvollen und zeitweise hektischen Arbeitsumfeld.

  • Mindesteinsatzdauer: 4 Monate (lange Einsätze bevorzugt)

  • Beginn nächster Einsatz: 28. September 2026

Interesse? Dann schicke Deine Bewerbungsunterlagen bitte ausschliesslich elektronisch an linda.spaehni@freiplatzaktion-basel.ch.

Beratung von Migrant*innen (73742)

Voraussetzungen: Juristische Ausbildung oder juristische Vorkenntnisse im Asylbereich. Interesse an der Beratungstätigkeit für und mit Migrant*innen, geduldige Persönlichkeit, hohe Belastbarkeit, Bereitschaft zur Mitwirkung in einem anspruchsvollen und zeitweise hektischen Arbeitsumfeld.  

  • Mindesteinsatzdauer: 4 Monate (lange Einsätze bevorzugt)

  • Beginn nächster Einsatz: 30. November 2026

Interesse? Dann schicke Deine Bewerbungsunterlagen bitte ausschliesslich elektronisch an linda.spaehni@freiplatzaktion-basel.ch.

Begleitung von Migrant*innen und Administration (73743)

Voraussetzungen: Interesse an der Beratungstätigkeit für und mit Migrant*innen, geduldige Persönlichkeit, hohe Belastbarkeit, Bereitschaft zur Mitwirkung in einem anspruchsvollen und zeitweise hektischen Arbeitsumfeld.

  • Mindesteinsatzdauer: 4 Monate (lange Einsätze bevorzugt)

  • Beginn nächster Einsatz:  18. Januar 2027

Interesse? Dann schicke Deine Bewerbungsunterlagen bitte ausschliesslich elektronisch an moreno.casasola@freiplatzaktion-basel.ch.

Die Beratungsstelle

Die Freiplatzaktion Basel (FPA) existiert seit 40 Jahren. Ursprünglich als ‹Aktion freie Plätze für tamilische Flüchtlinge› gegründet, ist sie heute eine Beratungsstelle für alle Migrant:innen. Die Angebote der FPA beinhalten eine umfassende Rechts- und Sozialberatung, Deutschkurse, administrative Alltagsunterstützung sowie verschiedene Formate im Bereich der Arbeitsintegration. Alle unsere Angebote sind sehr niederschwellig. Die FPA ist nicht ‹nur› eine Beratungstelle, sondern agiert auch anwaltschaftlich. Vorwiegend in ausländer- und asylrechtlichen Verfahren führen wir Mandate durch alle Instanzen, mitunter bis vor Bundes- oder Bundesverwaltungsgericht.

Hier sind alle Angebote im Überblick zu finden:

Rechts- und Sozialberatung

Arbeitsintegration

Wir stehen dem Begriff der 'Arbeitsintegration' im Sinne wie ihn 'New Public Management' und der vielzitierte 'aktivierenden Sozialstaat'geprägt haben, sehr kritisch gegenüber. Dennoch ist die eigene Erwerbstätigkeit insbesondere für Migrant:innen mit prekärem Aufenthaltsstatus in vielerlei Hinsicht absolut zentral. Rund um dieses Thema herum bieten wir deshalb einige verschiedene Formate zur Unterstützung an.

Deutschkurse

Ohne Verständigung ist das Leben schwierig. Wir bieten seit 40 Jahren niederschwellige Deutschkurse für Migrant:innen an: als Ergänzung zu Kursen mit Diplomabschluss, zum gezielten Konversationsaufbau und als sozialen Treffpunkt. Alle Kurse sind hier zu finden:

Weitere Angebote

Mitarbeiten

Praktikum? Zivildienst? Frewilliges Engagement? Es ist vor allem unseren öfters wechselnden (oder über Jahrzehnte treuen :-) Mitarbeiter:innen zu verdanken, dass die Freiplatzaktion Basel seit über 40 Jahren besteht. Ob als Kursleiter*innen, Übersetzer*innen oder bei der Mitarbeit auf der Beratungsstelle oder bei Projekten: überall können wir auf den wertvollen und kompetenten Einsatz von ihen zählen. Interessierst du dich für eines davon? Hier siehts du, was wir gerade im Angebot haben.

Team Beratungsstelle

Auf der Beratungsstelle teilen sich fünf Personen die Geschäftsleitung, dazu kommen zwei oder drei Zivildienstleistende, zwei Praktikant:innen, zwei Übersetzer, zwei Personen für die Reinigung und etliche Freiwillige.

Zur Geschäftsleitung gehören:

  • Linda Spähni (Rechts- und Sozialberatung)

  • Lea Schlunegger (Rechts- und Sozialberatung)

  • Daria Wechsler (Rechts- und Sozialberatung / Bereich Arbeitsintegration)

  • Moritz Bachmann (Fundraising / Deutschkurse und ÖA)

  • Moreno Casasola (Politische Arbeit / ÖA)

Vorstand

Der Vorstand der Freiplatzaktion Basel besteht derzeit aus fünf aktiven und einer Person ehrenhalber. Diese sind:

  • Ratnalingam Rasu (aktiv)

  • Joe Theilmann (aktiv)

  • Kathrin Fluri (aktiv)

  • Mia Nold (aktiv)

  • Stephy-Mathew Moozhiyil (aktiv)

  • Barbara Frei-Koller (Ehrenpräsidentin)

Beirat

Unser Beirat besteht aus etlichen Personen aus verschiedenen Berufs- und Gesellschaftsbereichen. Sie teilen unsere Werte und unterstützen uns akzentuiert bei einzelnen Vorhaben, vorwiegend im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit. Zum Beirat zählen derzeit:

  • Tonja Zürcher - BastA!-Grossrätin Basel-Stadt

  • Nils Jocher - Präsident SP Baselland

  • Samira Marti - Nationalrätin SP

  • Sarah Schilliger - Soziologin Universitäten Basel und Bern

  • Kaspar Surber - Journalist

  • Jaqueline Kalbermatter - Soziologin Univeristät Basel

Vereinsunterlagen

Hier finden Sie die wichtigsten Unterlagen zur Freiplatzaktion Basel sowie unsere letzten Jahresberichte:

Leitbild & Statuten

Jahresberichte

Warum Politik...?

"...ihr seid doch eine Beratungsstelle?". Genau weil wir eine solche sind. Und als solche begegnen wird tagtäglich Personen, die vor kleineren, grösseren oder gar aussichtslosen Problemen stehen. Die meisten dieser Probleme sind mit dem Aufenthaltsstatus der Betroffenen verknüpft, deshalb beraten wir überwiegend oft zu asyl- oder ausländerrechtlichen Problemen.

Die allermeisten dieser Probleme haben zwar eine direkte Auswirkung auf die individuelle Situation der Betroffenen, aber der Ursprung des Problems ist systemischer Natur und besteht aus Gesetzen, Bestimmungen, Vorschriften und Behördenpraxis. Diese Dinge sind oftmals ungerecht, aber längst nicht unveränderbar, weil nichts anderes als Ausdruck unserer Gesellschaft. Also müssen wir diese verändern.

Deshalb sehen wir es als Beratungsstelle mit dem direkten und alltäglichen Bezug zur vilizitierten 'Front' als unsere Aufgabe und Verpflichtung, diese Veränderungen herbeizuführen und Ungerechtigkeit im Einzelfall auf gesellschaftspolitischer Ebene anzugehen. Dazu setzen wir uns mittels Öffentlichkeitsarbeit, Lobbying, unendlich vielen Gesprächen, Vernetzung und klarer Positionierung im öffentlichen Raum für eine systemische Verbesserung der Lebensbedingungen aller Migrant:innen in der Region NWS und darüber hinaus ein.

Aktuelle Themen

Viele unserer Themen 'beackern' wir bereits seit Jahren. Hier siehst du eine Übersicht aller Themen, mit denen wir uns aktuell vertieft beschäftigen

Angewiesene Asylsuchende leben in Basel-Stadt zu grossen Teilen in der Notschlafstelle und müssen diese von 8.00 Uhr morgens bis 20.00 Uhr abends verlassen. Wir finden: das geht auch anders.

Wer sich 'irregulär' oder 'illegal' in der Schweiz aufhält, kann sich über ein Härtefallgesuch theoretisch legalisieren. Diese Praxis ist sowohl kantonal wie national sehr rigide. Wir versuchen das zu ändern.

Im Schweizer Ausländerrecht besteht kein grundsätzliches Recht auf eine mündliche Anhörung bei, meist läuft das Verfahren schriftlich ab. Dies ist sachundienlich und sollte verbessert werden.

Migrant:innen sind bei Bezug von Sozialhilfe oder Arbeitslosenttaggeld häufig von Sanktionen betroffen. Diese sind meist überzogen, wirkungslos oder liessen sich verhindern. Es gibt viel zu tun.

Im Ausländerrecht existieren quasi keine Behandlungsfristen für Behörden. Dadurch bleiben Gesuche aller Art oftmals monate- oder gar jahrelang einfach unbehandelt oder werden nicht abgeschlossen. Dies gilt es zu ändern.

Trotzdem

Seit 2018 erscheint vier mal jährlich unser Rundschreiben trotzdem. Darin reflektieren wir aktuelle Themen, beziehen Stellung oder berichten aus dem Alltag der Freiplatzaktion. Hier findest du sowohl die aktuelle wie auch alle vorangegangenen Ausgaben. Viel Spass damit!

Trotzdem #24: ‹Wir brauchen eine mutigere (Migrations)politik› | August 2026 | (PDF, 8 Seiten)

Alle vergangenen Ausgaben:

Vernetzung

Die Freiplatzaktion Basel engagiert sich in verschiedenen Bündnissen, Zusammenschlüssen, Kooperationsprojekten und Veranstaltungen. Hier die wichtigsten, an welchen wir beteiligt sind.

Spenden

Als unabhängige Beratungsstelle mit gesellschafts- und migrationspolitischem Engagement sind wir stark auf Spenden und Stiftungen angewiesen, um unsere Arbeit machen zu können. Jährlich sind wir so auf Beiträge in der Gesamtsumme von rund CHF 550'000 angewiesen. Wem diese vage Information schon reicht und unsere Arbeit kennt, den/die* ermuntern wir, usn mit einer Spende zu unterstützen!

Bankverbindung

Basellandschaftliche Kantonalbank

4410 Liestal/H PC 40-44-0 Clearing Nr. 769

IBAN CH68 0076 9016 3101 4382 9

Wer genauer wissen will, wofür es sich zu spenden lohnt, sieht hier unsere detaillierten Verwendungszwecke.

Direkte Projektspenden

Die FPA unterhält relativ viele Angebote, die alle Projekt- und Lohnkosten generieren. Hier siehst du, wie hoch die jährlichen Auslagen für die einzelnen Angebote sind und du kannst kannst du direkt an eines dieser Angebote eine Spende machen. Dankeschön!

Budget: CHF 160'000

SPENDEN

Budget: CHF 160'000

SPENDEN

Budget: CHF 85'000

SPENDEN

Budget: CHF 54'000

SPENDEN

Budget: CHF 40'000+

SPENDEN

Budget: CHF 20'000

SPENDEN

Direkte Kostenübernahmen

Geld löst Probleme - wer keines hat, weiss as nur zu gut. Abseits unserer Angebote übernehmen wir auch immer wieder direkt Kosten für unsere Klient:innen. Aufgrund verschiedener Faktoren sind Migrant:innen in der Schweiz grundsätzlich stärker von Armut betroffen als Nicht-Migrant:innen. Es gilt die Faustregel: je schwächer die Aufenthaltsbewilligung, desto prekärer die Existenz. Wir helfen schnell und umkompliziert indem wir offene Rechnungen übernehmen oder andere Lücken schliessen. Dafür haben wir jährlich ein Budget von rund CHF 25'000.00. Hier siehst du, welche Art von Kosten wir regelmässig übernehmen und kannst - wenn du willst - direkt dafür eine Spende machen. Dankeschön!

Fast alle Migrant:innen mit prekärem Aufenthaltsstatus kommen oftmals kaum über die Runden im Alltag. Wir helfen aus.

Gerade für Migrant:innen in prekären Lebensumständen sind Gesundheitskosten oftmals kritisch. Wir springen ein.

Wir übernehmen regelmässig offene Mieten (oder Teile davon) von unseren Klient:innen, wenn die Situation es erfordert. Hier kannst du etwas daran Spenden.

Gerichtskosten, Bussen, Ausweisverlängerungen, Aktenbestellungen, etc. Die Liste von Kosten, die Migrant:innen im Austausch mit Behörden betreffen ist lang.

Manchmal ist es temporär einfach knapp, wird aber wieder besser. Damit kein Kleinkredit mit Wucherzinsen aufgenommen werden muss, helfen wir mit einem zinsfreien Darlehen aus.

Von A nach B zu kommen für einen Arzttermin, einen Sprachkurs oder einen Termin bei der Rechtsvertretung ist schwierig ohne Geld. Wir springen ein.

Gönner:innen